Schule am Burghof

Katholische Grundschule Marsberg

Am Burghof 11

34431 M a r s b e r g

Tel. 02992-8150

Fax-Nr. 02992-908106

Email: kgsmarsberg@t-online.de

Homepage:  www.kath-grundschule-marsberg.de

 

Schulprogramm

Qualitätsentwicklung und Schwerpunkte

Stand: August 2015

 

Leitbild

Es ist unser Anliegen, ein Wertebewusstsein zu vermitteln und zu fördern, in dem gegenseitige Achtung, Ehrlichkeit, Toleranz und soziale Integration besondere Bedeutung zukommen.

Gemeinsam übernehmen wir Verantwortung für die Gestaltung unseres Lebensraumes Schule.

 

Ergebnisse und Erfolge der Schule

 

Persönlichkeitsbildung:

Als kath. Grundschule sind wir bestrebt, unsere Kinder, egal welcher Konfession sie angehören, auf der Grundlage christlicher Werte zu erziehen. Vor allem wird im Religionsunterricht der Kernpunkt der christlichen Lehre – die Nächstenliebe – herausgestellt und die Konsequenzen und Auswirkungen für den Unterricht und für andere Lebensbereiche erarbeitet, aufgezeigt und angewendet: Zusammenarbeit mit jedermann, Erziehung zum Helfen und zur Rücksichtnahme, Ehrlichkeit, Toleranz, Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen, Wegfall übertriebenen Konkurrenzdenkens, Konfliktfähigkeit erwerben, eigene Bedürfnisse mit anderen abstimmen, Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt in der Ausführung einer jeden Arbeit, angstfreie Schule.

Vielseitiges Schulleben durch:

  • Feiern christlicher Feste

  • Pflege religiöser und traditioneller Bräuche

  • durch die Anleitung zur Stille und Besinnung

  • Singen und Beten

  • Gottesdienstfeiern

Dadurch vermitteln wir Gemeinschaftserfahrungen und bahnen ein friedliches Miteinander an. Kinder können so lernen, Fremdsein zu überwinden, achtungsvoll, tolerant und hilfsbereit miteinander umzugehen und Vertrauen zueinander zu finden.  

Klassenregeln und Rituale bieten dem Kind Verlässlichkeit.

Entfaltung der Interessen des Kindes durch:

  • die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften (Textil, Computer, Musik, Garten, Schwimmen, Sachkunde)

  • die Schulbücherei

  • das Landesprojekt „Kunst und Schule“ (im Schuljahr 2008/2009)

  • unterschiedliche Projekte wie z.B. Zirkus, Schatten- und Schwarzlichttheater, Advent, Märchen, Mitmach-Musical

  • die in der Offenen Ganztagsschule angebotenen Aktivitäten im musischen, künstlerischen, sportlichen und handwerklichen Bereich

Im Sinne der Bewegungs- und Gesundheitserziehung nehmen alle Klassen am Programm Klasse2000 teil.

Stärkung des Selbstbewusstseins durch

  • Präsentationen innerhalb der Klasse

  • Ausstellungen

  • Vorträge

  • durch Auftritte im außerschulischen Umfeld

  • die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen (Bundesjugendspiele, City-Lauf, Erwerb des Sportabzeichens)

  • Selbstverteidigungskurs für Viertklässler

Fachkompetenzen:

Kriterien zur Empfehlungen zum Besuch der weiterführenden Schule wurden 2009 erarbeitet.

Kinder, die Deutsch als Zweitsprache erlernen, haben in der Offenen Ganztagsschule die Gelegenheit ihre Sprachfähigkeit zu festigen und mehr Sicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache zu erwerben.

Zweimal im Jahr findet eine Vorlesestunde statt, die jahrgangsintern, aber klassenübergreifend organisiert ist.

Soweit es die Anzahl der Stunden ermöglicht, soll mindestens eine Förderstunde in jeder 4. Klasse als Randstunde, in der leserechtschreibschwache und rechenschwache Kinder besonders gefördert werden, eingesetzt werden.

Erwerb weiteren Fachwissens durch Experten im Unterricht

  • Polizist

  • Feuerwehrmann

  • Bäcker

  • Zahnarzt

  • Museums- und Betriebsleiter

Schüler und Schülerinnen werden interessengeleitet als Experten selber im Unterricht tätig und geben ihr Wissen an ihre Mitschüler weiter.

Schlüsselqualifikationen:

Grundlage sind die in den Richtlinien geforderten Schlüsselqualifikationen.

Förderung des sinnentnehmenden Lesens durch:

  • die Klassen- und Schulbücherei

  • das Lesen von Ganzschriften im Unterricht

  • den Vorlesetag

  • das ZEUS-Projekt

  • die Lesenacht

  • Autorenlesungen

  • das Projekt „Bibliothek und Schule“ (Zusammenarbeit mit der öffentlichen Bücherei)

  • Einsatz des Antolin-Programms in allen Klassen

 

Ergebnisse schulübergreifender Wettbewerbe:

Erfolgreiche Teilnahme unserer Schule am

  • ZEUS-Projekt

  • Malwettbewerb der Volksbanken

  • Sportabzeichen

  • Waldjugendspiele

  • Bundesjugendspiele

  • Citylauf

 

Schulzufriedenheit und Schulimage:

Wiederkehrende Höhepunkte unseres Schullebens:

  • monatliche Schulmessen

  • die Gestaltung christlicher Feiern (St. Martin, Heilig Abend, Magnus-Prozession)

  • die Gestaltung der Adventszeit

  • die Durchführung eines Projekttages im Advent

  • das Schulfest auf dem Schulhof

  • die Wanderung nach Giershagen zum Grillplatz mit anschließendem Schulfest

  • die Feier der Lüttke Fastnacht

  • das gemeinschaftliche Erlebnis der mehrtägigen Klassenfahrt in der vierten Klasse

  • Mitmach-Oper/ Musical

 

Gesamteindruck und Selbstpräsentation der Schule:

Die Homepage unserer Schule wurde im Hinblick auf die veränderte Schullandschaft aktualisiert.

Weiterhin bietet unsere Schule den neuen Lernanfängern einen Einblick in das Schulleben am „Tag der offenen Tür“.

Die Kinder erhalten die Gelegenheit ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren im Rahmen

  • des Schulfestes

  • der Einschulungsfeste

  • der Verabschiedungen der vierten Schuljahre

  • der kirchlichen Feiern

 

Lehren, Lernen im Unterricht

 

Schulinternes Curriculum: Ziele, Inhalte, Leistungskonzepte:

Das Kollegium arbeitete nach eigenen Arbeitsplänen. Als im Schuljahr 2010/2011 die zwei Kollegien zusammengelegt wurden, war dies auch gleichzeitig ein gemeinsamer Startpunkt für die Evaluation der bestehenden schulinternen Curricula. So ist nun im Fach Deutsch das schulinterne Curriculum überarbeitet und eine Auswechslung der Lese- und Sprachbücher festgelegt worden.

 

Lernangebote zur Stärkung der Persönlichkeit:

  • Kindgemäßer, handelnder, forschender Unterricht

  • Individuelle Hilfestellung

  • Förderdiagnostik, Förderunterricht

  • Korrektur der Hausaufgaben und Rückmeldung (Anerkennung, Lob, Tadel)

  • Abwechslungsreiche Übungsformen

  • Transparenz der Leistungsanforderungen und  -beurteilungen

  • Angebot von Hilfestellungen zur selbstständigen Erarbeitung von Themen/ Sachgebieten

  • Angebot von Arbeitsgemeinschaften (Computer, Schulgarten, Musik, Schwimmen, Sachunterricht, Textil)

  • Möglichkeit zum Besuch der Ganztagsschule

  • Beobachtungsbögen zur Dokumentation des Arbeits- und Sozialverhaltens (neu erarbeitet)

 

Fachliche und didaktische Gestaltung des Unterrichts:

  • Lehrpläne und Richtlinien sind die Grundlage

  • Offene Unterrichtsformen: Tages- und Wochenplan, Freie Arbeit, Projektarbeit, Stationenlernen

  • Differenzierungsmaßnahmen

  • Einsatz „Neuer Medien“

  • Zusammenarbeit  und Austausch von Materialien in „Jahrgangs-Teams“

 

Unterstützung eines aktiven Lernprozesses:

  • Handelnder Unterricht

  • Bieten von Anschauungsmöglichkeiten

  • Problemorientiertes, kindgemäßes Lernen

  • Methodenvielfalt

  • Lernen mit allen Sinnen

  • Transparenz der Lerninhalte und der Anforderungen

  • Möglichkeiten zur Selbstkontrolle

 

Lernumgebung und Lernatmosphäre:

  • „Lernecken“

  • anregende Lernumgebung

  • Thementische

  • Möglichkeiten zum Wechsel der Sozialformen

 

Schülerunterstützung:

  • Förderunterricht

  • Fördermaßnahmen und Dokumentation

  • Hausaufgabenbetreuung in der OGS und in der Betreuungsgruppe

  • Maßnahmen zur Leseförderung („Antolin“, Zusammenarbeit mit der örtlichen Bücherei)

  • Diagnosebögen und Fördermateriallisten zur LRS

 

Außerunterrichtliche Schülerbetreuung:

  • OGS (Konzept ist auf der Homepage nachzulesen)

  • Austausch über die Hausaufgaben und die Arbeitsweisen zwischen den Klassen- und Fachlehrern und den Betreuungslehrern

  • Betreuung bis 13.00 Uhr

 

Schulkultur

 

Lebensraum Schule - Lebensraum Klasse:

  • Erzieherische Grundlage sind christliche Werte, die Umgangs- und Höflichkeitsformen sowie Respekt und Toleranz gegenüber Glaubensgemeinschaften einschließen.

  • Schüler verschiedener Glaubensgemeinschaften (kath. ev., musl., gr. orth., …)

  • Kulturelle Vielfalt

  • Teilnahme an multikulturell gestalteten Tagen

  • Ganztagsschule/ Übermittagsbetreuung mit Hausaufgabenbetreuung und Aktivitäten im musischen, künstlerischen, sportlichen und handwerklichen Bereich

  • Kollegiale Kooperation

  • Gestaltung des Schulgebäudes/ der Klassenräume/ des Lehrerzimmers (bezogen auf Anlass und Jahreszeiten)

  • Pflege der Schulgemeinschaft

  • Pausenspiele

  • Schulbücherei

  • Schulgottesdienste (bezogen auf das Kirchenjahr und den Religionsunterricht)

  • Arbeitsgemeinschaften

  • Schulwanderung/ Schulfest

  • Schulgemeinschaft

  • Fußballturnier des Gymnasiums

  • ADAC Fahrradturnier

  • Citylauf

  • Teilnahme an Malwettbewerben

  • Feste und Feiern im Jahreskreis

  • Einschulungsfeier

  • Abschlussfeier

  • St. Martin

  • Projekttag „Advent“

  • Heiligabend

 

Soziales Klima in Schule und Klasse:

Erarbeitung und Veröffentlichung von Projekten

  • St. Martin

  • Zirkusprojekte

  • Musikalische Darbietungen

  • Weihnachten

  • Gottesdienste

  • Kunstprojekte

 

Beteiligung der Schüler- und Elternschaft:

  • Beratungsgespräche (Die Transparenz von Beratungs- und Beurteilungskriterien wurde im Schuljahr 2008/09 gesteigert)

  • Teilnahme der Eltern am Unterricht

  • Radfahrausbildung (In Zusammenarbeit mit Eltern, Polizei und Fa. Tuschen wurden freiwillige Übungsstunden organisiert)

  • Bundesjugendspiele

  • Beteiligung der Eltern an außerschulischen Veranstaltungen, Begleitung bei klasseninternen Unternehmungen

 

Beratungskonzept der Schule:

  • Elternsprechtage

  • Lehrersprechstunde

  • Beratungskonzept für den Übergang zur weiterführenden Schule, Festlegung von Beobachtungsbögen, die auch als Grundlage der Förderpläne dienen (evaluiert Schuljahr 2008/2009)

Öffnung von Schule und Kooperation mit gesellschaftlichen Partnern:

  • Zusammenarbeit mit Kindergärten

- Regelmäßige (gegenseitige) Besuche und Gespräche vor und nach der Einschulung

- Teilnahme der Schulleiterin am Elternabend der Schulkinder im Kindergarten

- Kooperation mit den Familienzentren Casa Magnus und KITA am Rennufer

  • Zusammenarbeit mit Förderschulen

  • Zusammenarbeit mit der Volkshochschule

  • Kirche

  • Öffentliche Bücherei (regelmäßige Besuche und intensive Zusammenarbeit mit der Städtischen Bücherei)

  • verschiedene Ergotherapie-Praxen

- Individuelle Beratung

- Schnupperkurs/ Elternabend zum „Marburger Verhaltenstraining“

  • Teilnahme an Autorenlesungen

  • Besuch des Heimatmuseums

  • Förderverein

  • Tennisclub

  • Kunstprojekte

  • Homepage

  • Sozialwerk Sauerland (Träger der OGS)

  • Theaterbesuche in Marsberg (Kulturring), Kassel und Bestwig

  • Betriebserkundigungen in örtlichen Betrieben/ Einrichtungen (Bäcker, Polizei, Feuerwehr, Krankenhaus, …)

  • Zusammenarbeit mit dem Steinmetz Köchling (Museumskoffer zum Thema „Tod“)

  • Kilianstollen

  • Ausgewöhnungsstation für Greifvögel in Essentho

  • Waldjugendspiele in Bredelar

  • Waldlehrpfad in Meerhof

  • Zahnpflege – Information durch örtliche Zahnärzte

 

Führung und Schulmanagement:

 

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft:

  • Vorbildfunktion für pädagogische Grundsätze  

  • Gemeinsame Arbeit durch feste Arbeitsbereiche (Bücherei, Fortbildung, Förderkonzept, Gleichstellungsbeauftragte, Homepage, Lehrerrat, Leseförderkonzept, Medien, Schulprogramm, Sport/ Sicherheit)

  • Zusammenarbeit, Kooperation mit Trägern der freien Jugendhilfe (OGS)

  • Demokratische Kultur der Meinungsbildung

Partizipation/ Kooperative Wahrnehmung der Gesamtverantwortung:

Übertragung von Teilaufgaben auf Kollegen und Kolleginnen unter Berücksichtigung von Qualifikationen (Mentoren, Ausbildungskoordinator, verschiedene Arbeitsbereiche)

 

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement:

Transparenz der Zielvorstellungen und Erwartungen zur Entwicklung von Qualität (Förderkonzept, Leseförderkonzept, Konzept zur Bewegung, Konzept zur Leistungsbewertung, Förderpläne, …)

 

Verwaltungs- und Ressourcenmanagement:

  • Rechtssicherheit bei Verwaltungsakten

  • Erschließung zusätzlicher Ressourcen (Elternspenden, Sponsoren, …)

 

Unterrichtsorganisation:

  • Erarbeitung von Stundenplänen unter besonderer Berücksichtigung von Fähigkeiten und Qualifikationen der Lehrer/-innen

  • Feste Grundsätze zur Klassenzusammensetzung und Unterrichtsverteilung

- ausgewogenes Verhältnis von Jungen und Mädchen

- ausgewogenes Verhältnis von Jungen und Mädchen unterschiedlicher Muttersprache

- möglichst gleich große Klassen

- Berücksichtigung der Ergebnisse des Schuleingangstests

  • Vermeidung von Unterrichtsausfällen durch sinnvolle Unterrichts- und Vertretungsorganisation (Lehrkräfte mit Springstunden werden eingesetzt, die betroffene Klasse wird auf die Parallelklassen aufgeteilt, bei absehbarem längerem Ausfall wird das Schulamt informiert)

 

Lehrerprofessionalität und Personalentwicklung

 

Zielgerichtete Personalentwicklung:

  • Gemeinsam erarbeitetes Fortbildungskonzept (Lehrerkonferenz, Schulleitung)

  • Externe Beratung

 

Fortbildungskonzept:

             Ständige Evaluation durch das Fortbildungsteam

Arbeits- und Kommunikationskultur:

  • Teamarbeit

  • Direkte Informationsweitergabe (Verteilermappen, Aushänge, E-Mail-Verteiler, …)

 

Personaleinsatz:

  • Personaleinsatz nach besonderer Qualifikation und Interessenlage

  • Nutzen von externen Fachkompetenzen von Eltern

 

Gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen:

  • Gestaltung von Arbeitsräumen und Arbeitsplätzen

  • Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen

 

Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung

 

Konzepte und Evaluation der Schulentwicklung:

Die Qualität der Unterrichts- und Erziehungsarbeit wird ständig durch unsere Arbeitsbereiche im Kollegium evaluiert und verbessert. Zweimal im Jahr berichten die Kollegen/-innen über den aktuellen Stand ihrer Arbeit in den einzelnen Bereichen.

  • Bücherei

  • Fortbildung

  • Förderkonzept

  • Gleichstellungsbeauftragte

  • Homepage

  • Lehrerrat

  • Leseförderkonzept

  • Medien

  • Schulprogramm

  • Sport/ Sicherheit

 

Maßnahmen zum schulübergreifenden Vergleich:

VERA

 

Dokumentation und Umsetzungsplanung:

Die Berichte der Arbeitsbereiche können in den Protokollen der Lehrerkonferenz nachgelesen werden.

 

Verbesserung der Schulumfeldsituation und der Rahmenbedingungen:

Das Gebäude wird momentan renoviert.

Der Schulgarten wird neu angelegt.

Ein Zaun um den Schulhof wurde beantragt  (soll erst 2012 in den Haushalt der Stadt Marsberg aufgenommen werden).