Unser Schulprofil

Stand: Juni 2011

 Schulgemeinschaft

 Unsere Schulgemeinschaft versteht sich als Miteinander von Schulleitung, Lehrkräften, schulischen Mitarbeitern, Schülern und Eltern.

  

1.Leitgedanke

 

Erzieherische Grundlagen sind christliche Werte wie gegenseitige Achtung, Ehrlichkeit, Toleranz und soziale Integration.

Gemeinsam soll Verantwortung übernommen werden für die Gestaltung des Lebensraumes Schule.

 

 

2. Miteinander von verschiedenen Kultur und Religionsgemeinschaften

 

Schüler aus verschieden Religions- und Kulturkreisen sollen gleichberechtigt nebeneinander leben und lernen.

- Monatliche Schulmessen für katholische und evangelische Kinder sowie ökumenische

  Gottesdienste

- Gestaltung christlicher Feste nach dem Jahreskreis

- Gestaltung der Adventszeit

- Gestaltung einer klassenübergreifenden Adventstunde

- Gestaltung eines Projekttages „Advent“

- Teilnahme an multikulturell gestalteten Tagen

 

 

3.Gemeinsames Feiern

 

Gemeinsames Feiern soll die Schulgemeinschaft fördern. Bei der Planung und Durchführung der Feste wird die Hilfe der Eltern benötigt:

- Schulfest am Schulhof

- Wanderung nach Giershagen zum Grillplatz

- Feier zur Einschulung

- Entlassfeiern der vierten Schuljahre

- Feier von Lütke Fastnacht

 

4.Teilnahme an außerschulischen Veranstaltungen

 

Die Schulgemeinschaft wird gepflegt und die Identifikation der Kinder mit unserer Schule wird verstärkt durch die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen:

- Fußballturnier des Gymnasiums

- ADAC Fahrradturnier

- Citylauf

- Theaterbesuche, angeboten vom Kulturring

- Karneval

 

 

5. Elternmitarbeit

 

Die Eltern können sich auf verschiedene Weise mit in das Schulleben einbringen:

Beteiligung der Eltern

- als Mitglied der Klassen- und Schulpflegschaft

- bei den Bundesjugendspielen

- bei außerschulischen Veranstaltungen

- bei der Radfahrausbildung

- beim Schwimmunterricht

- am Unterricht ( als Experte zu bestimmten Unterrichtsthemen)

 

 

6. Kooperation zwischen den Lehrkräften

 

Das Kollegium kooperiert bei der Wahrnehmung ihrer Erziehungs- und Bildungsaufgaben:

·         Gemeinsame Fortbildungen

·         Wechselseitige Informationen

·         Vorbereitung von Unterrichtsthemen

·         Austausch von Unterrichtsmaterialien

·         Durchführung von Parallelarbeiten

 

 

7.Schulordnung

 

Für unsere Schule gelten folgende Schulregeln, die zu einem angemessen Umgang miteinander beitragen sollen.

 

1.    Ich behandele jeden so, wie ich selbst behandelt werden möchte.

2.    Ich spiele friedlich mit den anderen Kindern.

3.    Ich gehe mit allen Gegenständen der Anderen und der Schule wie mit meinen

       eigenen um.

4.    Ich bin während des Unterrichts im Treppenhaus leise.

5.    Ich esse und trinke nur in den Klassen.

6.    Ich hinterlasse die Toilette sauber.

7.    Ich bleibe in den Pausen auf dem Schulhof.

8.    Ich nehme auch beim Laufen und an den Spielgeräten Rücksicht.

9.    Ich werfe auf dem Schulhof nicht mit Schneebällen.

10.  Ich stelle mich nach der Pause beim Schellen vor der Treppe auf und gehe friedlich hintereinander am Geländer hoch in die Klasse.

 

 Unterrichtsorganisation

An unserer Schule herrscht das Klassenlehrerprinzip durchgängig von Klasse 1 bis 4. Die Schuleingangsphase ist jahrgangsbezogen organisiert, gewährt aber eine gute Durchlässigkeit. Die Kinder können neben der normalen Dauer von zwei Jahren die Schuleingangsphase auch in einem oder in drei Jahren durchlaufen. Es ist ebenfalls möglich, dass ein Schüler am Unterricht eines Faches einer niedrigeren oder höheren Klasse teilnimmt. Hinzu kommt, dass einzelne Schüler oder Schüler in Kleingruppen Förderung durch die sozialpädagogische Fachkraft erhalten.

Die Organisation der Schuleingangsphase ist in der Anlage (siehe Konzept zur Schuleingangsphase) beschrieben.

  

Gesundheitserziehung

An unserer Schule werden verschiedene Projekte und Aktivitäten zur Gesundheitserziehung angeboten. Sie beziehen sich schwerpunktmäßig auf drei Bereiche, wobei in manchen Projekten die Bereiche miteinander verbunden sind:

 

 

gesunde Ernährung

Bewegung

Vorbeugung

Klasse 2000

X

X

X

Lidl-Fitnesscup

X

X

 

Aktion Rückenwirbel

 

X

X

Fahrradausbildung

 

X

X

Zahngesundheit

 

 

X

Felix fit

 

X

X

Bundesjugendspiele

 

X

 

Sportabzeichen

 

X

 

eine Stunde Schwimmen, regelmäßig von Kl. 1 bis 4

 

X

X

gemeinsames Frühstück vor der großen Pause

X

 

 

Eine nähere Beschreibung der Aktivitäten und Projekte sowie der Ziele der Gesundheitserziehung finden sich in der Anlage (siehe Gesundheitserziehung).

 

Leseförderkonzept

Das Leseförderkonzept der KGS Marsberg umfasst folgende Bausteine: Motivation, Leseumgebung, Neue Medien, Unterricht, Diagnose und soziale Faktoren. Die Inhalte der Bausteine sind tabellarisch im Leseförderkonzept aufgeführt (siehe Anlage „Leseförderkonzept“). Die inhaltlichen Schwerpunkte der Bausteine werden im Folgenden erläutert.

In den Klassen existieren Leseecken bzw. interne Klassenbüchereien. Der Buchbestand setzt sich aus privaten Beständen der Kollegen und aus Spenden oder Leihgaben der Schüler zusammen. Für das erste Schuljahr stehen Fara-und-Fu-Hefte zur Verfügung. So kommen die Kinder bereits ab dem ersten Schuljahr mit Büchern in Berührung. Die Klassenbüchereien werden in Freiarbeitszeiten, als Differenzierungsangebote oder auch zum Ausleihen für Zuhause genutzt.

Neben den internen Büchereien gibt es an unserer Schule auch eine Schulbücherei. Sie wird von drei Kolleginnen geführt. Jeder Schüler besitzt einen Schulbüchereiausweis und kann damit zu den Ausleihzeiten, die am Eingang zur Bücherei angeschlagen sind, Bücher ausleihen. Die Schulbücherei bietet ein breites Bücherspektrum: von Bilderbüchern über Erstlesebücher, Geschichtensammlungen bis hin zu Kinder- und Jugendromanen, hinzu kommen Sachbücher zu vielen verschiedenen Themen. Da die Schulbücherei erst im Schuljahr 2010/11aufgrund der veränderten Schulsituation einen neuen Raum bezogen hat und der Umzug zeitlich zügig vorangehen musste, wurde die Bücherei zunächst funktional eingerichtet, so dass der Ausleihbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Ideen für ein neues Raum- und Nutzungskonzept liegen bereits vor (siehe Leseförderkonzept), müssen aber noch im Laufe des nächsten Schuljahres konkretisiert und umgesetzt werden.

Unsere Schule besitzt den Zugang für das Internetprogramm „Antolin“. Jeder Schüler erhält seine persönlichen Zugangsdaten, so dass jeder, der einen internetfähigen Computer hat, das Antolin-Programm nutzen kann. Die Schüler lesen zu Hause selbst ausgewählte Bücher und beantworten dazu Fragen im Antolin-Programm. Die gesammelten Punkte werden durch Urkunden oder Tabellen zum Ankreuzen in der Schule dokumentiert. Mit Hilfe des Antolin-Programms soll besonders das Lesen im häuslichen Bereich unterstützt werden. Schüler, die keinen Internetanschluss haben, können - zumindest in den internetfähigen Klassenräumen – in der Schule ihre Bücher eingeben.

Im Sachunterricht wird das Internet bei bestimmten Themen (z. B. Steckbriefe zu Pflanzen und Tieren oder Sehenswürdigkeiten und Geschichte von Marsberg) als Rechercheinstrument eingesetzt.

Im Unterricht werden neben der Arbeit mit dem Lesebuch gemeinsam Ganzschriften gelesen. Einige Ganzschriften wie z. B. „Die Sockensuchmaschine“, „Der fliegende Stern“ oder „Ben liebt Anna“ sind in der Lehrerbücherei als Klassensatz zum Ausleihen vorhanden. Andere werden von den Schülern selbst angeschafft. Im ersten Schuljahr bietet sich als gemeinsame Lektüre das aktuelle Leseraben-Heft aus dem Leseförderungsprojekt für Leseanfänger von der Stiftung Lesen an. Jeder Lehrer entscheidet selbst über die Lektüre, die zu seiner Klasse passt und die er mit seiner Klasse lesen möchte. Zu den Ganzschriften werden Lesetagebücher erstellt, Texte vorgelesen, Rollen-, Schatten- oder Puppenspiele durchgeführt, eigene Texte verfasst u. ä. Neben der gemeinsamen Lektüre erhalten die Schüler die Möglichkeit,  Lieblingsbücher oder -autoren sowie Bücher zu bestimmten Themen vorzustellen.

Für das vierte Schuljahr ist gesondert hervorzuheben, dass die Klassen regelmäßig am Zeus-Projekt teilnehmen. Dabei erhalten die Schüler zwei Wochen lang die regionale Zeitung „Westfalen Post“ und lernen mit Hilfe eines Arbeitsheftes und einer Blankozeitung den Umgang mit einer Zeitung sowie den Aufbau, die Rubriken, die Herstellung usw. kennen.

Zur Diagnose des Leseverständnisses und der Lesefertigkeit wird entweder die Lese-WM vom Sailer-Verlag oder das Floh-Lesefitnesstraining vom Domino-Verlag verwendet. Bei beiden Testverfahren müssen die Schüler Fragen zu einem Text per Ankreuzen beantworten sowie in einer Auswahl von 3 ähnlichen Wörtern (1. Schulj.) bzw. von 3 ähnlichen Sätzen (2.-4. Schulj.) das sinnstiftende Wort bzw. den sinnstiftenden Satz erkennen (jeweils unter Zeitvorgabe). Die Bewertung erfolgt nach der Punktetabelle (siehe Leistungsbewertungskonzept). Des Weiteren kommt teilweise auch der Stolperwörter-Lesetest zum Einsatz. Hier müssen die Schüler auf Zeit Sätze lesen und jeweils das falsche Wort im Satz durchstreichen. Die Vorlagen und die Bewertungstabelle stammen aus dem Internet und sind dort einzusehen bzw. in der Diagnose-Box im Lehrerzimmer zu finden.

Dass Lesen Spaß macht, soll durch gemeinschaftliche Erlebnisse erfahren werden:

In den Klassen werden z. B. Vorlesewettbewerbe, Vorlesenachmittage oder Lesenächte veranstaltet. Zudem werden Unterrichtsgänge zur Stadtbücherei und zu Buchhandlungen unternommen.

Beim Besuch in der Stadtbücherei erfahren die Schüler, wie sie kostenlos Bücher entleihen können, wie die Bücherei aufgebaut ist und wie sie gezielt Bücher zu Autoren oder Themen finden. Die Schüler bekommen Zeit zu stöbern, zu lesen und Bücher auszuleihen. Führungen zu bestimmten Themen oder Autoren sind in der Stadtbücherei ebenfalls möglich. Zudem stellen die Mitarbeiter der Stadtbücherei auch gerne Bücherkisten zu Altersgruppen, Themen oder Autoren zusammen, die für den Unterricht in der Schule ausgeliehen werden können.

Im vierten Schuljahr nehmen die Klassen am „Tag des Buches“ teil. Dabei besuchen sie eine Buchhandlung, in der sie an einer Bücherrallye teilnehmen (sofern diese dort angeboten wird) und erhalten das Buch „Ich schenke dir eine Geschichte“, was  unterrichtlich genutzt werden kann. Die Schüler dürfen sich im Laden orientieren und Bücher anschauen. Das Kaufen von Büchern bleibt den Eltern überlassen.

Zur Steigerung der Lesemotivation gehören bereits alle zuvor genannten Bereiche und Aktivitäten.

Unsere Schule veranstaltet zudem zweimal im Jahr klassenübergreifende Vorlesestunden. Die Lehrer eines Jahrgangs stellen ihre ausgewählten Bücher kurz vor (auf Plakaten und in den Klassen), so dass die Schüler einen ersten Eindruck gewinnen. Die Schüler entscheiden sich dann für eines der Bücher und verteilen sich so auf die einzelnen Klassen des Jahrgangs. Die Lehrer lesen in ihrer Gruppe das gesamte Buch oder einzelne Kapitel vor.

In Abständen organisiert unsere Schule Autorenlesungen (wie z. B. Anne Steinwart) oder nimmt an Lesungen, die von der Sparkasse organisiert werden, teil. Auf diese Weise können die Schüler Autoren hautnah kennen lernen, ihnen Fragen stellen, Kapitel aus ihren Werken hören und einen lebendigen Bezug zu den Autoren und ihren Werken gewinnen.

 

Das Blockflötenspiel im Musikunterricht

In der zweiten Klasse beginnen die Kinder im Musikunterricht einen Blockflötenlehrgang. Sie lernen, die Löcher richtig zu verschließen (feinmotorische Übungen), Noten zu lesen (kognitives Training), im richtigen Moment der Blockflöte Töne zu entlocken (ästhetische Vorstellung). Sie lernen, sich selbst zuzuhören und den eigenen Ton über das Gehör zu überprüfen (auditive Wahrnehmung). Im gemeinschaftlichen Spiel lernen sie auch, aufeinander zu hören (soziale Kompetenz). Dies sind viele angestrebte Fähigkeiten, die in der zweiten Klasse nach und nach ausgebaut werden sollen. Nicht nur die eigene Begabung und die Lust am Musizieren kann hier also entdeckt werden, auch das soziale Miteinander fördert die kommunikative Kompetenz und beugt damit aggressivem Verhalten vor. So hat z.B. eine gemeinschaftliche musikalische Darbietung eine positive Wirkung, da die Musiker den Applaus für ein gemeinsames Produkt erhalten.

Einen weiteren positiven Einfluss hat der Blockflötenlehrgang auf die Intelligenz. Da die Melodieverarbeitung mehr in der rechten Hirnhälfte geschieht und sich die Rhythmusverarbeitung mehr in der linken Hirnhälfte abspielt, werden beim Musizieren also stets beide Hirnhälften aktiviert und die vielen Nervenzellen im Zusammenwirken gut gefordert. Nach H.G. Bastian gibt es nach vier Jahren erweiterter Musikerziehung einen deutlichen, d.h. signifikanten IQ-Zugewinn bei Kindern aus musikbetonten Grundschulen. Sozial benachteiligte und in ihrer kognitiven Entwicklung weniger geförderte Kinder profitieren ebenso von einer erweiterten Musikerziehung. Die zusätzlichen täglichen Übungen auf der Flöte wirken sich zudem nicht nachteilig auf die Leistungen in den Hauptfächern aus.

Der Einfluss von erweiterter Musikerziehung auf die allgemeine und individuelle Entwicklung von Kindern kann in der Studie „Kinder optimal fördern – mit Musik. Intelligenz, Sozialverhalten und gute Schulleistungen durch Musikerzeihung“ von Hans Günther Bastian (Atlantis/ Schott 2001) nachgelesen werden.

Im Vordergrund aber steht als Ziel die Freude an der Musik und am kreativen Selbsterleben. Für viele Kinder ist daher das Blockflötenspiel auch ein Sprungbrett zu einem klassischen Instrument, welches im Unterricht von den Schülern gerne vorgestellt und gemeinsam kennen gelernt wird. Die Musik-AG knüpft ab der dritten Klasse an die Fertigkeiten und Erfahrungen der Kinder an und baut sie bezgl. Noten-, Musikzeichen- und Griffkenntnisse weiter aus.

 

Vielseitigkeit

Unsere Schule bietet Arbeitsgemeinschaften in verschiedenen Bereichen (naturwissenschaftlich, musisch, gestalterisch, Medien) an, sofern dies nach den zur Verfügung stehenden Lehrerstunden möglich ist. Die Angebote richten sich nach den unterschiedlichen Interessen der Lehrpersonen. Da sie sich in ihrem Spezialgebiet detailreiches Wissen und praktische Fertigkeiten angeeignet haben, können sie das Wissen und die Fertigkeiten engagiert und motivierend an die Schüler weitergeben. In den Arbeitsgemeinschaften werden Schwerpunkte gesetzt, die sich vom normalen Unterricht aufgrund der praktischen Durchführbarkeit, der Tiefe und der Kontinuität deutlich absetzen. Die Arbeitsgemeinschaften werden in der Regel im dritten und vierten Schuljahr angeboten. Die Schüler melden sich freiwillig für die Arbeitsgemeinschaften. Wenn die Anzahl zu hoch ist, muss gelegentlich das Los entscheiden. Da die Arbeitsgemeinschaften jedoch halbjährlich angeboten werden, kann zumeist jedem Schüler die Teilnahme ermöglicht werden. 

  

Computer-AG

 

 

Garten-AG

 

 

Musik-AG

 

Die Musik-AG besteht aus Kindern der 3. und 4. Klassen. Normalerweise können alle Kinder Blockflöte spielen. Dadurch ist es möglich, mit den Schülerinnen und Schülern im Notenlehrgang weiter zu arbeiten und mehr ins Detail zu gehen. So lernen die Kinder z.B. Staccato-Punkte und Legato-Bögen kennen und spielen öfters auch in der zweigestrichenen Oktave. Hinzu kommt die Gelegenheit des mehrstimmigen Flötenspiels.

Auch mit den Orff-Instrumenten ist ein disziplinierter Umgang und somit ein mehrstimmiges und sogar polyrhythmisches Spiel sehr gut realisierbar. Die Orff-Instrumente und Blockflöten werden jedes Jahr in der Heiligabend-Messe eingesetzt. Kinder, die schon ein klassisches Instrument lernen, haben bei diesem Auftritt die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen, indem sie ein Lied auf ihrem Instrument spielen. Selbst Ehemalige kommen gerne und unterstützen noch einige Jahre die AG am Heiligabend.

Der Gesang ist ein weiterer Schwerpunkt in der Musik-AG. Die Kinder singen sich warm und lernen, mithilfe ihres Gehörs ihre Stimme zu beherrschen. Spielerisch werden Atemtechnik und Gesangstechnik trainiert. Im Musikunterricht würde man weniger auf die Stimmbildung eingehen können als in der AG.

Zur Musik gehört auch immer die Bewegung. Daher sind Tanz und gestische Bewegungen stets ein Teil der Musik-AG-Stunden. Die Motivation der Kinder ist in der AG weitaus größer als die Motivation der Schülerinnen und vor allem Schüler im Musikunterricht. Daher sind auch komplexere Tanzschritte einsetzbar.

Besonders zu erwähnen ist auch der Auftritt in der Karnevalszeit, bei dem der Tanz mit den entsprechenden Kostümen und einer passenden Liedbegleitung und Gesang über Mikrofon einen Höhepunkt neben der Familienmesse am Heiligen Abend im Schulleben der AG-Kinder bildet.

 

 

Sachunterrichts-AG

„Der Natur auf der Spur“

 

 

Textil-AG

 

Aus jeder Klasse im dritten und vierten Schuljahr dürfen zwei Schüler teilnehmen. Die Gruppe besteht dann aus 16 Kindern. Im Halbjahr startet eine neue Gruppe.

In der Textil-AG werden zwei Bereiche erarbeitet:

a)     Filzen:               *  Kennenlernen von Wolle

 * Nassfilzen von Kugeln, Schnüren und Flächen

b)     Drucken:           * Experimentelles Arbeiten mit Alltagsgegenständen

    zum Bedrucken von Flächen

  * Gestaltung einer Tasche oder eines T-Shirts mit Textilmalfarbe

 

OGS/ Betreuung:

An unserer Schule gibt es sowohl die Offene Ganztagsschule als auch die Betreuung von acht bis eins. Das Konzept zur OGS liegt in der Anlage bei (siehe Offene Ganztagsschule).

Die Betreuung von acht bis eins findet im Nebenraum der Turnhalle, der einen separaten Eingang besitzt, statt. Die Schüler haben dort die Möglichkeit zur Erledigung der Hausaufgaben. Sie können aber auch malen oder spielen – allein und in der Gruppe. Verschiedene Spiele sind vorhanden. Die Betreuung findet zuverlässig statt, da für Vertretungsfälle eine zweite Betreuerin als Vertreterin zur Verfügung steht.